Wunderbare Unterwasserwelt im Düsseldorfer Norden

Ich liiiiebe Unterwasserwelten – und meinem Lieblingsmädchen geht es da nicht anders. Ob im Zoo, im Urlaub beim Schnorcheln oder sogar im Kino oder im Fernsehen – Dorie! Nemo! – wir stauen immer wieder begeistert über die schillernd-bunte Welt, die so ganz anders aussieht als unsere eigene …

Deswegen stand ein Besuch im Aquazoo/Löbbecke Museum schon sehr lange auf unserer Ausflugs-Wunschliste. Die Ausflüge, die wir vor einigen Jahren dorthin unternommen hatten, waren bei meinem Lieblingsmädchen leider schon in Vergessenheit geraten – zu klein war sie, als wir dort waren.

„Mama, wann macht der Aquazoo endlich auf?“

Jedes Mal, wenn wir durch Stockum fuhren und die beiden großen steinernen Pferde am Eingang des Zoos passierten, bekam sie große Augen. „Mausi, es dauert noch …“ Unzählige Male haben wir uns in den letzten Jahren über den geschlossenen Düsseldorfer Aquazoo unterhalten – und nie konnten wir rein …

Nun endlich, vier Jahre, unzählige „Wann macht der Aquazoo wieder auf, Mama?“-Gespräche – und 20 Millionen Euro Sanierungskosten – später, ist der Aquazoo wieder geöffnet. Nichts wie hin! Juhuuu, Meereswelten, wir kommen!!!

Großer Andrang nach der Eröffnung

Leider waren wir nicht die Einzigen, die lieber heute als morgen in die Unterwasserwelten eintauchen wollten. Daher standen wir einige Tage nach der Eröffnung zu dritt in einer Riesenschlange hinter gefühlt tausend anderen Menschen, die in den Zoo wollten. Nachdem wir eine halbe Stunde auf der Stelle standen, entschlossen wir uns enttäuscht, den Besuch der Unterwassertiere zu verschieben. Stattdessen gab es dann einen Ausflug auf den nahe gelegenen Nordpark-Spielplatz und abends einen Kinoabend mit Popcorn und Nemo. Immerhin ein wenig Meeres-Feeling …

Nach zwei Wochen haben wir es dann wieder gewagt. Und tatsächlich: In der Woche, direkt um drei, nach der Schule, sah es schon ganz anders aus. Keine Schlange am Eingang, einfach rein und durch! Wir waren drin!

„Endlich sehen wir die Tiere!“ Mein Lieblingsmädchen war begeistert …

Über 550 verschiedene Tierarten leben in dem Zoo, der gleichzeitig auch ein Museum ist. Neben den Tieren gibt es eine Menge Wissenswertes zu entdecken. So haben wir direkt am Eingang einiges über die Nahrungskette im Meer gelernt. Davon war mein Lieblingsmädchen so beeindruckt, dass sie später ihrem Papa in aller Ausführlichkeit darüber berichtet hat. Auch er ist nun Experte …

Entspannen und Staunen am Riesen-Aquarium

Mein persönliches Highlight sind die großen Aquarien. Hier tummeln sich Haie, Rochen, Clownfische oder gelbe Segeldoktorfische und gleiten ganz nah an den Scheiben vorbei. Beim größten Aquarium kann man sich direkt an der Scheibe bequem auf Bänke setzen und das Treiben im Wasser beobachten. Meditativ und entspannt, selbst mit sechsjähriger Begleitung.

Auch spannend: Die Landtiere im Aquazoo. Vom Caiman über einen Leguan bis hin zu den verblüffenden Nacktmullen – es gibt eine Menge zu sehen und zu lernen. Ins Schwitzen kamen wir im Tropenhaus, in dem wir die Caimane eine Weile beobachtet haben. Oder haben sie uns beobachtet? Wer weiß … Insgesamt haben wir fast vier Stunden im Aquazoo verbracht und hätten sicher sogar noch länger bleiben können, wäre es nicht schon so spät gewesen.

Der Eintritt in den Aquazoo kostet für Erwachsene neun Euro, für Kinder fünf Euro. Eine Familie mit zwei Erwachsenen und mehreren eigenen Kindern kann für 18 Euro in den Zoo. Öffnungszeiten: von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Wir können einen Besuch empfehlen, denn es hat uns gut gefallen. Mehr Spaß macht es sicherlich in der Woche, wenn nicht ganz so viel los ist. Dann muss man nicht an den Aquarien warten, bis ein Platz davor frei wird.

Wir kommen sicherlich bald wieder und tauchen dann noch einmal ab …

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