Auf die Rollen, fertig, loooooos …

Es ist Wochenende – und die Sonne lacht vom blauen Himmel! Eine eher seltene Kombination, die im noch sehr trüben Februar für ein kleines bisschen Frühlingsgefühl sorgt. Klare Sache: Wir gehen raus. Aber wohin genau und was dort vorhanden sein soll, darüber gehen unsere Meinungen weit auseinander. Der eine – mein Mann – möchte unbedingt zum Rhein, die andere – das Lieblingsmädchen – am liebsten auf den Spielplatz, also etwas mit viel „Action“. Ich für meinen Teil möchte einfach gerne spazieren gehen und meine Nase (und meine Sonnenbrille) ein wenig in die Sonne halten.

Nach ausführlicher Überlegung – ich hatte schon befürchtet, dass die Sonne bald wieder verschwunden ist – haben wir dann etwas gefunden, was für jeden etwas bereithielt. Spazierengehen bzw. -fahren am Rhein in Meerbusch-Langst Kierst. Das Spazierenfahren auf acht Rollen sorgt dann auch für genügend Action – und macht so müde, dass hinterher kein Spielplatz mehr nötig ist.

Gibt es eigentlich coole und uncoole Rollen?

Inlinerfahren ist cool, keine Frage. Das lernen auch die Kids recht schnell. Wie super sehen doch die Größeren aus, wenn sie pfeilschnell um die Ecken schießen. Was jedoch gar nicht so schnell geht, ist das Inlinerfahren an sich. Oder genauer gesagt, das Inlinerfahren-Lernen.

Dank Oma und Opa hatte mein Lieblingsmädchen schon sehr früh Inliner in sportlichen Leuchtfarben. Die standen dann erst einmal längere Zeit im Schuhschrank, denn meine Motivation, nach endlos langem Schoner-Anziehen eine Stunde mit gekrümmten Rücken hinter meinem Mädchen herzuhechten, war gering.  Ich befürchtete auch, dass a) doch irgendwie irgendwo ein sogenanntes „Aua“ entstehen würde oder b) die Freude am Inlinerfahren ganz schnell abnehmen würde. Ich finde, Inlinerfahren-Lernen ist definitv eine Aufgabe für den Papa. Aber der ist eben fast immer bei der Arbeit.

Deswegen sattelten wir ganz bald um von den „coolen“ Inlinern auf etwas uncoolere Rollschuhe, die aber auch als Inliner gefahren werden können. Die Rollen können alternativ in zwei Zweierreihen stehen oder aber in einer Viererreihe. Damit geht das Rollen-Lernen schon deutlich besser! Ist zwar vielleicht ein bisschen weniger cool, dafür sieht mein Lieblingsmädchen aber gleich viel cooler (und geübter) aus, wenn sie fährt. 😉

„Die rollen aber auch ganz schön schnellllll“

Nichtsdestotrotz sind Rollen gleich Rollen, egal ob hinter- oder nebeneinander. Und die verhalten sich dann auch so, wie Rollen sich eben verhalten. Nämlich wie Schlittschuhe – schnell und glatt und wackelig. Also auch eine Aufgabe für den Papa? Der beweist hier zugegebenermaßen viel, viel mehr Geduld als ich. Vielleicht liegt sportlicher Ehrgeiz doch eher den Männern?!

Unser zweiter Roll-Versuch am Wochenende lief dann aber recht gut. Natürlich hat es wieder ewig gedauert, bis Hand-, Ellenbogen und Knieschoner richtig saßen. Dann gab es noch die Herausforderung, den Fahrradhelm über eine Mütze zu setzen. Auch das ist uns geglückt. Und dann ging es richtig los.

Kinder lernen schnell – und sind mutiger als die Großen

Zuerst noch wackelig, aber dann schon mutiger und auch immer schneller. Auch das Fallen hat gut geklappt. Zuerst ein paarmal absichtlich. Danach noch viele Male unabsichtlich. Die Schoner sind tatsächlich gut! Keine „Auas“ in Sicht. Und immer wenn es meinem Lieblingsmädchen zuviel wurde oder sie sich ausruhen wollte, kam irgendwo eine Bank, in der wir herrlich in der Sonne sitzen konnten und auf den Rhein schauen.

Nach dem Spaziergang/Spazierrollen kam dann noch einmal eine etwas längere Abbauphase – Helm, Schoner, Rollschuhe – und dann ging es gut gelaunt nach Hause. Und für die nächsten sonnigen Wochenenden wissen wir nun, was wir unternehmen können, wenn wir keine Lust auf Spielplätze haben.

Lernen Eure Kinder auch Inlinerfahren oder Rollschuhfahren? Wie habt Ihr am Anfang geübt? Und wer war zuständig? Mama oder auch eher der Papa?

Liebe und vom Wochenende noch entspannte Grüße

Eure Katja

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